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Thema-37 Diminutiv mit den Suffixen -chen und -lein


-chen und -lein machen alle Dinge klein

 

Das Diminutiv ist eine grammatische Verkleinerungsform des Substantivs und dienen für die Verniedlichung, z. B. als Koseform und zur Bildung von Kosenamen. Im Deutschen bildet man Diminutivformen mit den Suffixen -chen sowie -lein und haben sächliches Geschlecht, zum Beispiel: Das ist kein Baum, das ist ein Bäumchen. Die Vöglein schweigen im Walde … (Wanderers Nachtlied, J.W. Goethe) Die Substantive mit Stammvokalen a, o, u ändern sie zu entsprechenden Umlauten ä, ö, ü, zum Beispiel: der Mann – die Männchen, die Katze – das Kätzchen, das Buch – das Büchlein usw. Im Plural bekommen alle Substantive im Diminutiv keine Endungen, z. B.: das Mädchen – die Mädchen, das Märchen – die Märchen, das Fensterchen – die Fensterchen, das Tischchen – die Tischchen, das Kindlein – die Kindlein usw.

 

Wenn der Stamm der Nomen auf -ch, -g oder -ng endet, bekommen sie in der Regel bei der Bildung des Diminutivs das Suffix -lein, zum Beispiel das Dach – das Dächlein, der Ring – das Ringlein, dabei kann bei einigen Substantiven der Vokal -e- am Ende des Stamms ausgelassen werden, z. B.: die Rose – das Röslein. Die Nomen mit -l(e) am Ende bilden überwiegend die Verkleinerungsform mit dem Suffix -chen, zum Beispiel: das Spiel – das Spielchen. Bei der Bildung des Diminutivs wird das Suffix -chen am meisten verwendet, das Suffix -lein wird weniger gebraucht.

 

Beispiele der Verkleinerungsformen mit dem Sufix -chen:

Das Brot – das Brötchen (die Brötchen), das Haus – das Häuschen (die Häuschen), die Figur – das Figürchen (Figürchen), der Teller – das Tellerchen (die Tellerchen) usw.

 

Beispiele der Verkleinerungsformen mit dem Sufix -lein:

die Ente – das Entlein, die Frau – das Fräulein, der Vogel – das Vöglein, der Engel – das Englein ect.

 

Die Bildung des Diminutivs von einem Nomen in zwei Varianten ist in einigen Fällen auch möglich, zum Beispiel: das Kind – das Kindlein/ das Kindchen, der Fisch – das Fischlein.

 

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