Thema 9. Wortfrage


Die Wortfrage oder Ergänzungsfrage ist ein Fragesatz, auf den man nicht nur mit der Partikel „Jaˮ oder „Neinˮ antworten kann. Die typische Form einer W-Frage mit einem einleitenden Fragewort, z. B. Wessen? Wem? Wo? Wie? Wann? Warum? u. a. und der finiten Verbform an der zweiten Stelle, z. B. Wie heißt du? Die w-Fragen helfen uns das Wichtigste vom Berichten erfahren. Eine W-Frage gibt dem Gesprächspartner eine breite Möglichkeit verschiedenartig zu antworten. Die Satzfrage „Bist du zu Hause?ˮ hat eine bestimmte Zahl der möglichen Antworten ziemlich gering. Wenn man „Was machst du zu Hause?ˮ gefragt würde, könnte man mit einer deutlich breiten Beantwortung zu rechnen, weil in diesem Fall die Gesprächsinitiative angeboten wird. Eine W-Frage kann mit folgenden Worten beginnen:

Wer? – Wer bist du?

Was? – Was machst du hier?

Wessen? – Wessen Buch ist das?

Wem? – Wem gibst du den Ball?

Wo? – Wo studierst du?

Wen? – Wen kennt ihr hier?

Wie? – Wie ist Ihr Name? Wie heißt du?

Wann? – Wann hast du Geburtstag?

Welche? – Welche Bluse möchtest du dir kaufen?

Wobei? – Wobei ist es denn passiert?

Womit? – Womit fährst du zur Arbeit?

Woran? – Woran denken Sie jetzt?

Wohin? – Wohin gehen sie am Morgen?

Weshalb? – Weshalb macht ihr so traurige Gesichter?

Warum? – Warum machst du keine Hausaufgabe?

Wieso? – Wieso kannst du nicht?

Worauf? – Worauf wartet ihr?

Worum? – Worum kümmerst du dich?

Wovor? – Wovor hast du Angst?

Wodurch? – Wodurch ist Wien weltbekannt?

Woher? – Woher weißt du das?

Weswegen? – Weswegen erzählst du mir diese Geschichte?

Woraus? – Woraus besteht das Auto?

 

Außerdem gibt es auch Möglichkeiten, solche W-Fragen mit anderen Wörtern zu kombinieren und dabei eine Frage mehr zu konkretisieren, zum Beispiel:

Wie viele? – Wie viele Kinder haben Sie?

Wie oft? – Wie oft gehst du ins Theater?

Wie weit? – Wie weit liegt Tirol von Wien?

Wie häufig? – Wie häufig waschen Sie Hände? 

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