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Beispiele für Briefe zu unterschiedlichen Themen für Niveaustufe C1


Die besten Briefbeispiele für die Vorbereitung auf die Prüfung – Schreiben. Hier finden Sie Briefe zu den unterschiedlichsten Themen und lernen, wie man Briefe richtig auf Deutsch schreibt.

Unter Verwendung mehrerer Vorgaben müssen zwei Texte (formelles E-Mail; schriftliches Referat, Stellungnahme oder Kommentar) verfasst werden.

  1. - Bei Aufgabe 1 müssen Sie ein formelles E-Mali schreiben.
  2. - Bei Aufgabe 2 müssen Sie einen Text zu einem von drei möglichen Themen schreiben.

Brief 1
Thema: Anmeldung zum schriftlichen Teil der Deutschprüfung "Oberstufe Deutsch"

Sehr geehrte Frau Egger,
Ich schreibe Ihnen, um die Missverständnisse bezüglich meiner Anmeldung zum schriftlichen Teil der Deutschprüfung «Oberstufe Deutsch» aufzuklären. Aber ich muss feststellen, dass die Anmeldung zur Prüfung nur persönlich in Ihrem Sekretariat möglich ist.
Können sie mir sagen, woher ich das wissen soll? Sie haben diese Information nicht auf Ihrer Webseite.
Laut Ihrem E-Mail ist die Anmeldung für den Prüfungstermin im September nicht mehr möglich, weil die Anmeldefrist schon am 15. August abgelaufen ist. Ich habe gedacht, dass sie Ende August abläuft. Wäre da nicht etwas für mich zu machen? Und außerdem, warum gibt es eine Beschränkung? Ich kann das nicht verstehen. Mit einer Warteliste kann ich nichts anfangen. Das bringt mir nichts. Ich brauche das Diplom dringend und zwar für die Inskription zum Studium. Ich kann keine Zeit verlieren. Der 15. Dezember ist für mich zu Spät. Dann ist die Inskriptionsfrist schon vorbei.
Ich bitte Sie um einen Prüfungstermin unbedingt im September. Wenn ich keinen Termin von Ihnen bekomme, verliere ich ein Semester und das will ich keinesfalls.
In der Hoffnung auf eine baldige Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

Brief 2
Thema: Falschparken

Sehr geehrter Herr Winterhur,
Ich schreibe Ihnen, um die Missverständnisse bezüglich meines Strafmandats wegen Falschparkens aufzuklären. Aber ich muss berichten, dass ich ganz vergessen habe, Ihnen meine neue Nummer und Adresse weiterzugeben.
Laut Ihrem E-Mail habe ich 2 Strafmandate wegen Falschparkens erhalten aber es war in den letzten Monaten nur eines. Deswegen habe ich sofort reklamiert,weil in den Unterlagen falsche Angaben formuliert wurden, nämlich Zeit und Ort.
Deswegen war ich sehr erstaunt, als sie mir mitgeteilt haben, dass sie mir eine Email geschrieben haben. Können sie mir sagen, welches Email? Sie haben geschrieben, dass ich bis spätestens 5. Juni einen ausstehenden Betrag bezahlen muss, aber er ist viel zu hoch. Ich habe das erst nicht gedacht.
Die Situation ist für mich deshalb unangenehm, weil die Vermietung bis zum Eingang der Zahlung gesperrt ist und ich nächste Woche ein Auto brauche. Wäre da nicht etwas für mich zu machen? Und außerdem, warum gibt es eine Beschränkung?
Ich hoffe, dass es für mich noch möglich sein wird.
In der Hoffnung auf eine baldige Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

Brief 3
Thema: die Missverständnisse bezüglich meines Fluges

Sehr geehrter Herr Schneider,
Ich schreibe Ihnen, um die Missverständnisse bezüglich meines Fluges Wien-Rom aufzuklären. Aber ich muss feststellen, dass ich telefonisch immer erreichbar war. Deswegen war ich sehr erstaunt, als sie mir mitgeteilt haben, dass ich den Rückflug doppelt gebucht habe. Es ist eine sehr große Frechheit. Können sie mir sagen, warum sie mich zu spät informieren?
Wenn Sie sichergehen wollten, hätte das Computersystem nicht abstürzen dürfen.

Laut Ihrem E-Mail, schreiben Sie dass wenn jemand eine Doppelbuchung macht, dann wird die Reservierung automatisch von Ihrem System storniert, aber ich habe darüber nichts gelesen.
Die Situation ist für mich deshalb unangenehm. Der nächste Rückflug am 25. November ist für mich zu spät und ein späterer Termin wäre mir nicht passend, weil ich am 24 November bei einem Kongress in Wien sein muss.
Ich hoffe, dass es für mich noch so möglich sein wird, wie ich ursprünglich den Rückflug gebucht habe. Ich brauche den Rückflug unbedingt am 23. November.

In der Hoffnung auf eine baldige Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen.

Brief 4
Stellungnahme zum Artikel “Verpflichtendes Auslandssemester”

1. Ich habe in einer deutschen Zeitung einen Artikel zum Thema „Verpflichtendes Auslandssemester“ gelesen und möchte jetzt eine Stellungnahme dazu schreiben. Am Anfang werde ich die wesentlichen Informationen kurz und bündig zusammenfassen und danach die Vor- und Nachteile des Themas beschreiben. In diesem Artikel handelt es sich darum, dass heutzutage von den Studierenden in Deutschland immer mehr erwartet wird und sie während ihres Studiums unbedingt ein Auslandssemester machen sollen. Solch eine Meinung hat die deutsche Bundesbildungsministerin Annette Schavan geäußert. Momentan machen circa 30% aller Studenten in Deutschland ein Praktikum im Ausland, dafür nur rund 15% ein Auslandssemester. Die meisten Studenten, die Sprachwissenschaften studieren, halten ein Auslandssemester für eine Selbstverständlichkeit, dafür gehen nur 4% der künftigen Ingenieure während ihres Studiums ins Ausland. Die deutschen Hochschulen schreiben heutzutage aber für immer mehr Studiengänge ein Pflichtauslandssemester vor.

2. Ein Auslandsaufenthalt ist nicht nur fürs Privatvergnügen erstrebenswert: Sprachkenntnisse und die dort erworbenen Kompetenzen können dir einen entscheidenden Vorteil im Bewerbungsprozess verschaffen. Denn im Lebenslauf ist ein Auslandsstudium, ein Auslandspraktikum oder ein anderer Auslandsaufenthalt ein echter Pluspunkt. Und nicht selten setzen Personalverantwortliche, internationale Erfahrungen bzw. Auslandsaufenthalte sogar voraus. Also: Schaden kann dir die Auslandserfahrung im Bewerbungsprozess auf keinen Fall! Für Studierende bieten sich neben dem Studium im Ausland auch Praktika an oder – im privaten Bereich – Work & Travel. Alle Varianten bieten dir die Chance, im Ausland wertvolle Kontakte zu knüpfen, fremde Kulturen kennenzulernen und deine Sprachkenntnisse zu trainieren. Jede Menge Vorteile also.
Die Studenten selbst sehen diese Situation aber recht kritisch. Ihrer Ansicht nach geht es häufig nicht darum, dass sie nicht ins Ausland gehen möchten, sondern dass es für viele zu teuer ist beziehungsweise dass sie es gar nicht finanzieren können. Die Studierenden sind der Meinung, dass wenn ein Auslandssemester zur Pflicht werden sollte, sollen die Politiker beziehungsweise der Staat dafür sorgen, dass entsprechende Mittel bereitgestellt werden, damit sich die Studenten diese teure Angelegenheit leisten können.

3. Ich bin der Meinung, dass es so was wie ein verpflichtendes Auslandssemester nicht geben soll. Natürlich finde ich, dass es sehr viele Vorteile hat: Die angehenden Spezialisten können in einem anderen Land viel Erfahrung sammeln, neue Kulturen kennenlernen und neue Sprachen erlernen, vor allem was die zukünftigen Sprachwissenschaftler und Übersetzer betrifft, und sich in die Atmosphäre eines neuen Landes versenken. Das Ganze kann sie in ihrem Berufsleben definitiv weiterbringen. Man darf aber nicht vergessen, dass wenn auch das finanzielle Problem von der Hochschule beziehungsweise vom Staat gelöst wird, gibt es auch andere Gründe, warum der Student nicht ins Ausland gehen möchte oder nicht gehen kann. Viele haben eine Beziehung zu Hause und möchten ihren Partner oder ihre Partnerin einfach nicht für ein ganzes halbes Jahr verlassen, viele sind bereits verheiratet und haben sogar Kinder. Es gibt auch nicht wenige junge Leute, die kranke Eltern haben und sie pflegen müssen. Meiner Ansicht nach ist hier nicht alles so eindeutig und muss immer individuell behandelt werden.

4. In meinem Herkunftsland, nämlich in der Ukraine, ist so was wie ein Auslandssemester noch gar nicht so verbreitet wie in Europa. Andererseits muss man sagen, dass sich die Tendenz beobachten lässt, dass immer mehr Studenten aus der Ukraine und aus den anderen GUS-Ländern, die sich das finanziell leisten können, die Situation nutzen, um ein Semester im Ausland zu verbringen.
Meiner Ansicht nach soll sich jeder Student selbst entscheiden, ob er ein Auslandssemester oder ein Praktikum im Ausland machen möchte. Das wäre aber nur von Vorteil, wenn sie dabei vom Staat unterstützt werden würden.

Brief 5
Stellungnahme zum Artikel „Datenschutz im Internet“

1. Ich habe in einer deutschen Zeitung einen Artikel zum Thema „Datenschutz im Internet“ gelesen und möchte jetzt eine Stellungnahme dazu schreiben. Am Anfang werde ich die wesentlichen Informationen kurz und bündig zusammenfassen und danach die Vor- und Nachteile des Themas beschreiben. In diesem Artikel handelt es sich darum, dass> heutzutage viele Menschen, im Internet-Zeitalter, in dem wir leben, zu viele Informationen über sich preisgeben. Die Menschen füllen zahlreiche Formulare und Fragebögen im Netz aus, indem sie ihre Adressen, Telefonnummern, Kreditkartendaten und sonstige privaten Daten dort eingeben. Das Ganze wird gespeichert und später häufig gegen sie verwendet. Vom Verfasser dieses Artikels wird empfohlen, immer auf der Hut zu sein beim Preisgeben von persönlichen Informationen aufzupassen, um sich abzusichern beziehungsweise zu schützen.

2. Ich bin der Auffassung, dass das Internet eine positive Entwicklung beziehungsweise Errungenschaft der Menschheit ist, es bringt sehr viele Vorteile mit sich: Man kann heute schnell Briefe verschicken, man kann sich so gut wie überall übers Internet bewerben, man kann fast alles an Informationen zu jedem beliebigen Thema finden, das einen interessiert. Aber, wie auch alles andere, kann auch das Internet nicht nur Vorteile haben, es gibt leider auch mehrere Nachteile daran. Zum Beispiel das, worum dieser Artikel handelt. Der Datenschutz ist heutzutage ein sehr aktuelles Thema, man darf hier nicht leichtsinnig und nachlässig sein.

3. Weiters möchte ich meine persönliche Meinung zum angegebenen Thema äußern. Wenn man aber das Ganze vernünftig angeht und nicht auf Schritt und Tritt seine privaten Daten preisgibt, ist man normalerweise auf der sicheren Seite.

4. In dem Land, wo ich herkomme, nämlich in der Ukraine, ist diese Situation wie auch in anderen wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern besonders aktuell. Denn es gibt viele Betrüger und Gauner, die mit allen möglichen Mitteln versuchen, an die persönlichen Informationen von anderen heranzukommen, die sie dann später in bares Geld umwandeln, indem sie diese verkaufen oder eben im Falle von Kreditkartendaten die anderen Menschen bestehlen. Im Gegensatz zu den europäischen Ländern gibt es dort leider kaum so etwas wie Verbraucherschutz. Meiner Ansicht nach sollte man es sich lieber erst mehrmals überlegen, bevor man seine Daten auf unbekannten beziehungsweise verdächtigen Internetseiten preisgibt, denn wenn man danach entdeckt, dass man kein Geld mehr auf dem Konto hat, kann es leider schon zu spät sein.

Brief 6
Stellungnahme zum Artikel „Halbe-Halbe“

1. Ich habe in einer österreichischen Zeitung einen Artikel zum Thema „Halbe-Halbe“ gelesen und möchte jetzt eine Stellungnahme dazu schreiben. Am Anfang werde ich die wesentlichen Informationen kurz und bündig zusammenfassen und danach die Vor- und Nachteile des Themas beschreiben. In diesem Artikel handelt es sich darum, dass Männer heutzutage Hausarbeit, Kinderbetreuung und die Pflege nicht machen möchten. Vom Verfasser dieses Artikels wird erzählt, dass die Frauenministerin Helga Konrad zuständig für Hausarbeit beide Ehepartner gesetzlich beschäftigen sollen.

2. Ich bin der Auffassung, dass ich bei einer gesetzlichen Regelung zur Teilung der Pflichten im Haushalt mehrere Vorteile sehe. Es ist daher ein großer Vorteil, wenn Frau und Mann die Arbeit im Haushalt teilen, wirkt sich das Positive auf ihre Beziehung aus. Dadurch können sie sich besser verstehen und die Liebe untereinander festigen. Ein weiterer Vorteil ist, Zeit sparen. Wenn die Frau allein den ganzen Haushalt macht, wird es ganztätig dauern. Es gibt auch Nachteile, nach einem anstrengenden Arbeitstag muss man noch den Haushalt machen dann kann man sich sehr müde und stressvoll fühlen. Das fühlt zu Streit zwischen dem Ehepaar. Wenn der Haushalt die Pflicht der Familienmitglieder wird hat man keine Zeit für Hobbys und andere Aktivitäten.

3. Weiters möchte ich meine persönliche Meinung zum angegebenen Thema äußern. Ich denke, dass die Arbeitsteilung im Haushalt sehr notwendig ist. Aber man soll klar teilen und es soll Spaß machen.
Wenn man aber das Ganze vernünftig angeht und nicht auf Schritt und Tritt seine privaten Daten preisgibt, ist man normalerweise auf der sicheren Seite.

4. In dem Land, wo ich herkomme, nämlich in der Ukraine, ist diese Situation wie auch in anderen wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern besonders aktuell. Bei uns in der Ukraine war der Haushalt früher wesentlich die Verantwortung von Frauen heutzutage teilen sich alle Familien Mitglieder den Haushalt.

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