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Wie der Hase zum Ostersymbol wurde


Seit bereits mehreren Jahrhunderten wachen kleine Kinder in Europa am frühen Ostermorgen auf und rennen voller Freude in den Garten, um dort Nester mit bunten Eiern zu suchen, welche der Osterhase dort für sie versteckt hat. Die Kinder basteln schon im Voraus die Osterkörbe oder hinterlassen ihre Mützen im Garten für ihren Zauberfreund.

Warum ist es denn ein Hase, der die Ostereier legt, und kein Huhn?

Der Osterhase kommt aus Deutschland, denn genau dort wurden die ersten Schriften über ihn gefunden. Der Hase galt als ein heiliges Tier der germanischen Göttin Ostara, von deren Namen auch die Wörter „Ostern“ bzw. „Easter“ im Deutschen und im Englischen abgeleitet werden. Bei den Kelten und Skandinaviern galt der Hase als Symbol der Muttergöttin.

In München wurde zu Ehren des Hasen sogar ein Museum eröffnet, welches sich auch im Guiness-Buch der Rekorde befindet. Denn in diesem Museum gibt es über 1000 unterschiedliche Ausstellungsstücke: Hasenfiguren aus Holz, Porzellan, Zucker, Postkarten, Formen zum Herstellen von Hasen und vieles mehr.


Es gibt auch einige andere Legenden, wie der Osterhase entstanden ist.

Eine davon lautet, dass während der Sintflut, als die Arche über einen Berggipfel fuhr, ein Loch in ihrem Boden entstand. Die Arche wäre untergegangen, wenn nicht der Hase, das Loch mit seinem Schwänzchen zugestopft hätte. Zum Andenken an den tapferen Hasen sind zahlreiche Märchen entstanden.

In einer anderen Legende geht es darum, dass die Hasen für ihre Beutezüge, in den Gärten der Menschen, büßen würden.

Wer aber den Brauch erfunden hat, bunte Eier im Garten zu verstecken, weiß keiner. Einige Geschichtskenner behaupten, dass sich Goethe selbst dieses Spiel für seine Gäste ausgedacht hätte. Seitdem hat sich diese Tradition in Europa und in Nordamerika eingelebt.

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